Entspannung

Digital Detox: Offline gehen und neue Energie tanken

Handy, Smartphone, Laptop, Fernseher: Wir sind umgeben von digitalen Geräten. Und die Nutzung hat sich seit Beginn der Pandemie noch verstärkt. Dabei zehren die Medien und Nachrichten an unserer Energie und das Licht von Bildschirmen kann schädlich für Augen und den Körper insgesamt sein. Ein Digital Detox ist in diesen Zeiten gefragter denn je. Wir haben 6 einfache Tipps für mehr digitale Balance für Dich, die gleichzeitig für frische Energie sorgen.

In Zeiten von Lockdown und Homeoffice hat sich vielerlei Kontakt auf den Bildschirm verschoben. Termine, die vorher persönlich stattgefunden haben, finden nun digital statt. Mit Freunden und der Familie wird sich verstärkt übers Handy ausgetauscht. Zum Einkaufen nutzen wir Onlineshops.

Vielleicht hast Du auch schon bemerkt, dass die ständige Bildschirmzeit auf Dauer ganz schön ermüdend ist. Kein Wunder, denn die Zeit vorm Computer und Handy nimmt Energie. Zum einen, weil hier viele Ablenkungen und sogar Stressfaktoren auf uns warten. Zum anderen, weil das blaue Licht der digitalen Geräte tatsächlich Auswirkung auf unsere Augen, den Körper und unsere Gesundheit hat.

Ein regelmäßiger Digital Detox ist daher wichtig, um Deinem Körper und Geist Zeit für Erholung zu gönnen und Deine eigenen Akkus wieder aufzuladen. Wir erklären Dir, welche Wirkung Smartphones & Co. auf uns haben und versorgen Dich mit 6 Tipps rund ums digitale Fasten.

Blaues Licht von Handy & Co.: Wie wirkt es auf unseren Körper?

Vielleicht hast Du schon einmal davon gehört, dass der ständige Blick auf Smartphones und Computerbildschirme auf Dauer schädlich für uns Menschen ist? Grund dafür ist das Blaulicht oder HEV-Licht („High-Energy Visible Light“), das die Geräte aussenden. Da viele von uns täglich mehrere Stunden vor Bildschirmen verbringen – vor allem seit Beginn der Pandemie –, sind wir einer Menge dieses Lichts ausgesetzt.

Noch ist die genaue Wirkung des blauen Lichts, das übrigens auch in LED-Lampen eingesetzt wird, auf den Mensch unklar. Es gibt jedoch Hinweise, dass das Licht auf Dauer die sehr empfindliche Netzhaut unserer Augen stören und sogar schädlich für sie sein kann. Dabei sollen vor allem die in der Netzhaut befindlichen Mitochondrien beeinträchtigt werden. Mitochondrien sind kleine Energiekraftwerke in unseren Zellen. Erst durch die Energie aus den Mitochondrien kann die jeweilige Zelle ihrer Funktion nachgehen. Im Falle der Netzhaut ist die Funktion einfallende Lichtreize aufzunehmen und an das Sehzentrum im Gehirn weiterzuleiten.

Bemerkbar macht sich diese Beeinträchtigung für Dich übrigens in einer verringerten Sehleistung in Richtung der Abendstunden. Deine Netzhaut-Mitochondrien erschöpfen, das Auge kann nicht mehr seine volle Leistung erbringen und Du siehst weniger gut.

Erfahre mehr über Mitochondrien, ihre Rolle für die Zellfunktion und unsere Gesundheit.

Schlechter Schlaf und Energiemangel dank Handy?

Bereits klarer ist die Studienlage in Bezug auf die Wirkung des blauen Lichts von Smartphone und Co. auf den zirkadianen Rhythmus des Menschen. Der zirkadiane Rhythmus ist so viel, wie unsere innere Uhr. Mittlerweile weiß man, dass uns Blaulicht und LED-Licht wachhält, indem es die Produktion des Hormons Melatonin hemmt. Melatonin ist das Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.

Blaulicht kann somit das Einschlafen hemmen und zu Schlafstörungen führen. Insbesondere, wenn Du am Abend noch viel Zeit vorm Smartphone und Computer verbringst oder die digitalen Geräte kurz vor dem Schlafengehen nutzt. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Regenerationsprozesse Deines Körpers, die über Nacht stattfinden. Die Folge: Sowohl Dein Energielevel für den Tag als auch Deine Gesundheit können auf Dauer beeinträchtigt werden.

Medien als Energieräuber

Abgesehen vom blauen Licht der digitalen Geräte, können auch die Inhalte, mit denen sie uns konfrontieren ziemlich energieraubend sein und für zusätzlichen Stress sorgen. Denke einmal an die sich ständig wiederholenden und ermüdenden Nachrichten unserer Zeit: Kein Wunder, dass wir uns mittlerweile in einer regelrechten Lockdown-Erschöpfung befinden.

Gleichermaßen können uns auch Social Media erschöpfen, zumindest, wenn sie exzessiv genutzt werden und wir ständig "online" sind. Schließlich nehmen wir dadurch eine Menge Informationen auf, die unser Gehirn und unser Unterbewusstsein verarbeiten müssen – das kostet Energie.

Bildschirmauszeit: Tipps für Digital Detox und Medienfasten

Um Deine Augen zu schonen, Deinen gesunden Schlafrhythmus zu fördern und für mehr Energie im Alltag zu sorgen, sind bewusste offline Zeiten gefragter denn je.

Im Folgenden haben wir einige Tipps zur bewussteren Nutzung von Smartphone und Co. sowie einem regelmäßigen Digital Detox für Dich:

  • Unnötige Push-Benachrichtigungen ausschalten: Wenn das Handy ständig aufblinkt, ist es ganz klar, dass wir reagieren. Frage Dich: Brauchst Du die ganzen Push-Benachrichtigungen wirklich oder könntest Du sie für einige Apps oder Chatgruppen ausschalten?
  • Bildschirm- und Smartphone-freie Pausen: Wenn Du mal Pause hast, zücke nicht gleich das Handy oder surfe im Internet. Stattdessen könntest Du ein paar Mal tief durchatmen, Dich dehnen, in Deiner Umgebung umsehen oder in die Ferne schauen. Das reduziert gleichzeitig Stress. Nutze beispielsweise auch die Mahlzeiten als geräte- und Smartphone-freie Zeit.
  • Digitalfreie Aktivitäten: Es passiert schnell, dass wir auch noch in unserer Freizeit vorm Bildschirm hängen. Achte bewusst auf digital- und Smartphone-freie Aktivitäten in Deinem Alltag: Sport, Spaziergänge, ein Buch lesen, ein Bad nehmen, Musik hören, kochen und backen, etwas Neues lernen oder ein Hobby ausüben, dem Du vielleicht schon länger nicht mehr nachgegangen bist.
  • Smartphone auf Nachtmodus stellen: Wenn Du ein Smartphone oder Tablet besitzt, achte darauf, dass das Licht von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf „Nachtmodus“ gestellt ist. Dadurch wird das Blaulicht des Bildschirms reduziert und so das Auge geschont. Mittlerweile gibt es auch bestimmte Brillen, die das blaue Licht filtern (auch ohne Sehstärke) oder Gläser, die direkt auf dem Bildschirm angebracht werden.
  • Bewusstes Medienfasten: Um dem Sog des ständigen Informationsflusses zu entkommen, hilft Medienfasten. So könntest Du beispielsweise einen Digital Detox-Tag am Wochenende (oder sogar mal zwei) machen und ganz bewusst auf E-Mails, Nachrichten, soziale Netzwerke etc. verzichten.
  • Digitale Auszeit vor dem Schlafengehen: Nimm abends, soweit wie möglich, eine bewusste digitale Auszeit. Diese kann zwischen einer bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen dauern. Gehe "offline", schalte Dein Handy, Tablet und/oder Computer aus, auf Flugmodus oder "Nicht stören" Funktion und lege die Geräte beiseite. So schützt Du Deine Augen vor dem blauen Licht, fördert Deine Schlafqualität und sorgst täglich und ohne viel Aufwand für einen Digital Detox.

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Studien:

Cho, Y., Ryu, S. H., Lee, B. R., Kim, K. H., Lee, E., & Choi, J. (2015). Effects of artificial light at night on human health: A literature review of observational and experimental studies applied to exposure assessment. Chronobiology international, 32(9), 1294–1310. doi.org/10.3109/07420528.2015.1073158

Tähkämö, L., Partonen, T., & Pesonen, A. K. (2019). Systematic review of light exposure impact on human circadian rhythm. Chronobiology international, 36(2), 151–170. doi.org/10.1080/07420528.2018.1527773

Tao, J. X., Zhou, W. C., & Zhu, X. G. (2019). Mitochondria as Potential Targets and Initiators of the Blue Light Hazard to the Retina. Oxidative medicine and cellular longevity, 6435364. doi.org/10.1155/2019/6435364

Nadine

Nadine Hüttenrauch

Head of Content

Nadine ist Ernährungscoach, Achtsamkeitstrainerin und Head of Content bei inuvia. Ihre Leidenschaft, Menschen zu Wohlbefinden zu befähigen, lässt sie bei inuvia in sämtliche Inhalte einfließen - von der Website bis zur App.