Wohlbefinden

Lebensenergie in der westlichen und östlichen Medizin

In der modernen Medizin ist von „ATP“ die Rede, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) von „Qi“ und in Ayurveda und Yoga von „Prana“: Das Konzept der Lebensenergie für Gesundheit und Wohlbefinden wird von allen Medizintraditionen gleichermaßen anerkannt. Lediglich ihre Quelle wird in TCM, Ayurveda und unserer wissenschaftsbasierten Medizin unterschiedlich definiert. Warum die Lebensenergie so wichtig ist und wie sie in der westlichen und östlichen Medizin betrachtet wird, darum geht es in diesem Beitrag.

Lebensenergie in der westlichen Medizin

Eine ganzheitliche Betrachtung der Gesundheit geht auf eine lange Tradition zurück. „Lass Nahrung deine Medizin und Medizin deine Nahrung sein“, so lautet beispielsweise ein berühmter Satz von Hippokrates von Kos (ca. 460-370 v. Chr.), der darlegt, dass der enge Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ernährung schon damals bekannt war.

Durch die Industrialisierung und später die Digitalisierung sind die medizinischen Möglichkeiten zur Analyse und Erforschung des Körpers um ein Vielfaches genauer geworden. Heute weiß man, dass Energie in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen in Form von ATP (Adenosintriphosphat) erzeugt wird.

ATP wird aus Kohlenhydraten und Fetten gebildet. Für diesen Vorgang der Energieerzeugung ist das Vorhandensein bestimmter Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente entscheidend. Allen voran tragen die Vitamine B2, B3, B5, B6 und B12 zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Nach dem Verständnis der „modernen“ Medizin kann man also sagen: Gesundheit und Lebensenergie beginnen in den Mitochondrien.

Lebensenergie in Ayurveda und TCM

Im Ayurveda heißt sie Prana, in der TCM heißt sie Qi – die universelle Lebensenergie, die nur dann optimal im Fluss ist, wenn der Körper frei ist von Blockaden und versorgt mit allen Nährstoffen, die er braucht.

Ayurveda heißt übersetzt das „Wissen vom Leben“ und gilt als älteste medizinische Tradition der Welt. Bis heute ist Ayurveda zusammen mit Yoga auf der ganzen Welt als ganzheitliche Heilkunde bekannt. Ein zentrales Element im Ayurveda ist Prana, die Lebensenergie, die unseren Leib durchströmt. Ist der Fluss von Prana durch geistige Blockaden, eine nicht-typgerechte Ernährung oder körperliche Verspannungen blockiert, so können Krankheiten oder Symptome wie Schmerzen, Müdigkeit und eine verringerte Leistungsfähigkeit entstehen.

Um das Strömen der Lebensenergie (wieder) zu ermöglichen und somit einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden zu leisten, sind aus der Yoga Tradition unter anderem eine Reihe von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen, Atemübungen und Achtsamkeitstechniken überliefert und immer weiter verfeinert worden. Das Hauptziel der Yoga Praxis ist dabei nicht nur Muskelkraft oder Dehnbarkeit zu entwickeln, sondern, dass wir uns in den Gelenken frei bewegen können. Denn nur so kann Prana frei zirkulieren.

Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Lebensenergie dann am Stärksten, wenn Yin und Yang ausgeglichen sind. Yin steht für Kühle und Dunkelheit, das weibliche, passive, aufnehmende Prinzip. Yang hingegen repräsentiert Wärme und Helligkeit, das männliche, aktive, gebende Prinzip. Sowohl Lebensmittel als auch Umwelteinflüsse können jeweils einem der beiden Prinzipien zugeordnet werden. Herrscht ein Ungleichgewicht im Körper vor mit zu viel Yang oder zu viel Yin, so wird laut der TCM-Lehre das Qi geschwächt, wodurch eine Angriffsfläche für körperliche und geistige Beschwerden geschaffen wird.

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Durch die Errungenschaften der modernen Medizin haben wir gelernt, dass die Lebensenergie dort beginnt, wo das Leben seinen Ursprung hat, nämlich in jeder einzelnen Zelle. Genauer genommen in den Mitochondrien, unseren Energiekraftwerken. Die jahrhundertealten Traditionen des Ostens mit Qi und Prana können so auch wissenschaftlich erklärt werden.

Bewegungsmangel, Fehlernährung und Nährstoffmangel bis hin zu Schadstoffen aus der Luft führen dazu, dass unsere Zellen und Mitochondrien in der heutigen Zeit mehr und mehr Belastungen der Umwelt ausgesetzt sind. Übersteigen die Belastungen die Funktionsfähigkeit unserer Zellen und ihrer Energiezentren, so kann sich dies auf Dauer auf die Gesundheit und die empfundene Lebensenergie auswirken.

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Mit seinem ganzheitlichen Gesundheitskonzept verfolgt inuvia das Ziel, Menschen zu inspirieren, mehr Selbstverantwortung für sich selbst und ihre Gesundheit zu übernehmen. Mit dem universellen mitochondrialen Prinzip, das an jeder einzelnen Zelle ansetzt, schaffen wir für jeden einen natürlichen Zugang zu seiner Lebensenergie und zu mehr Achtsamkeit für sich selbst und die Welt.

Quellen:

Trökes, Anna / Grunert, Detflef (2014): „Mit Yoga und Ayurveda ganzheitlich heilen“

Haider-Wallner, Anja / Zika, Ulli (2017): „Healing Kitchen für den modernen Alltag. Traditionelle Heilküchen aus Ost & West“

https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:136:0001:0040:DE:PDF