Bewegung

Nachgefragt bei Dr. Barth: Wirken manche Pflanzenstoffe ähnlich wie Sport?

Nachgefragt bei Dr. Stephan Barth: 5 Fragen. 5 Antworten.

Dass körperliche Bewegung guttut, weiß jeder. Doch dass man nicht nur seine Muskeln, sondern auch alle seine Körperzellen trainieren kann, ist für viele Menschen neu. Wir haben bei Dr. Stephan Barth nachgefragt, wie wir unsere Immun-, Nerven- und Sinneszellen mit Bewegung am besten fit machen und gesund halten. Und: Was es mit bestimmten Pflanzenstoffen auf sich hat, die eine ähnliche Wirkung auf den Körper haben wie Sport.

Dr. Stephan Barth, Mediziner und habilitierter Lebensmitteltoxikologe, ist ein international renommierter Ernährungsforscher und Gesundheitsexperte. Er hat unter anderem das Mitochondriale Prinzip entwickelt, auf dem die Nährstoff-Formulierung für die inuvia Zellfokus+ Produkte und die Lebensstilinterventionen aus der inuvia App basieren.

1. Warum mögen es meine Körperzellen, wenn ich mich bewege?

In unseren Körperzellen befinden sich lebenswichtige Energielieferanten, die sogenannten Mitochondrien. Sie versorgen wie kleine Organe unsere Zellen mit der jeweils passenden Menge Energie. Während wir uns bewegen, reagieren die Mitochondrien, indem sie sich für eine größere Energieproduktion vermehren und ihr Volumen vergrößern. Der Vorteil: Je leistungsstärker unsere Mitochondrien sind, desto mehr Energie stellen sie uns zur Verfügung. Wir werden fitter, gesünder, leistungsfähiger und stressresistenter.

2. Ausdauer oder Auspowern: Welches Sportprogramm ist für meine Mitochondrien optimal?

Auf die Mischung kommt es an. Es ist wichtig, dass wir mit Bewegungsimpulsen arbeiten. Heißt: Während wir laufen, Fahrrad fahren, Treppen steigen oder spazieren gehen, sollten wir zwischendurch unseren Puls hochschrauben und dadurch für kurze Zeit aus der Puste kommen. Auf diese Weise werden die Mitochondrien nicht nur während der Bewegungseinheit zu Höchstleistungen angetrieben, sondern es bleibt auch ein Trainingseffekt bestehen. Von diesem nachhaltig hohen mitochondrialen Leistungslevel profitiert man merklich und fühlt sich energiegeladener, oft sogar fitter.

3. Was passiert mit meinen Mitochondrien, wenn ich längere Zeit kaum Bewegung habe, etwa während einer Krankheit oder Quarantäne?

Das Leistungsniveau sinkt sukzessive ab. Der Grund: Energie ist ein Luxusgut, das der Körper nicht gerne im Überschuss bereitstellt. Die Mitochondrien „merken“, wenn sie nicht gebraucht werden und fahren ihre Kapazitäten herunter. Sie werden weniger und kleiner und produzieren dadurch weniger Energie. Nach einer längeren bewegungsarmen Phase ist es deshalb umso wichtiger, die Mitochondrien langsam wieder „hochzutrainieren“ um das ursprüngliche Niveau wieder zu erreichen.

4. Stichwort „Exercise Mimetics“ und „Calorie Restriction Mimetics“: Manche Nähr- und Pflanzenstoffe sollen ähnlich positive Effekte auf unseren Körper haben wie Sport und Fastenkuren. Stimmt das?

Ja, das stimmt. Das sind Pflanzenstoffe die als Sport-Mimetika oder Fasten-Mimetika bezeichnet werden. Diese besonderen Pflanzenstoffe, zu denen unter anderem Resveratrol gehört, heissen deshalb „Mimetika“ (altgriechisch: „etwas nachahmen“), weil sie im Körper ähnliche Wirkmechanismen anstossen wie Sport oder Fasten und daher deren gesundheitsfördernde Effekte imitieren können. Allerdings ist es schwierig, relevante Mengen über die normale Ernährung aufzunehmen. Dies gelingt meist nur über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, die diese speziellen Pflanzenstoffe enthalten.

5. Angenommen, ich bin ein Sportmuffel. Kann ich meinen Bewegungsmangel mit den richtigen Nährstoffen ausgleichen?

Man muss es sich wie ein Puzzle vorstellen, bei dem es auf mehrere Teile ankommt: Wer Nahrungsergänzung schluckt, aber nur auf dem Sofa liegt, tut sich keinen Gefallen. Die Impulse sollten aus möglichst allen Bereichen kommen, um gesund durchs Leben zu gehen. Mit ganzheitlichen Gesundheitslösungen, die nicht nur hochwertige und gut passende Nahrungsergänzungsprodukte, sondern auch Maßnahmen aus allen Lebensstilbereichen enthalten – wie das bei inuvia der Fall ist – ist man jedenfalls auf der richtigen Seite, um den Körper – und insbesondere die energiebringenden Mitochondrien – systemisch und optimal zu unterstützen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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